Piraten beim Ötzi

Ja die drei Piraten waren wieder beim Ötzi!

Nach guter Vorbereitung in diesem Jahr und etlichen Trainingseinheiten haben sich alle 3 auf den Saisonhöhepunkt gefreut. Sven reiste schon Dienstags an, Donnerstag kam Oli dann und am Freitag kam dann noch Gerhard zu der Truppe. Die ganze Meute schlief wieder in ihre Stamm Pension, der Sportalm, die man nur empfehlen kann.

Nach dem jeder seine Startunterlagen geholt und noch seine letzten Vorbereitungen gemacht hatte, radelten alle am Samstag noch ein kleine lockere Runde. Den Rest vom Tag verbrachte man in gemütlicher Runde mit alten bekannten die man hier jedes Jahr wieder trifft. Am Abend gab es dann noch ein ordentliches Essen damit die Speicher schön voll waren, voll für die erbarmungslose Tour die allen 4000 Startern morgen um 6:45 Uhr bevor stand.

240 km 5500 Höhenmeter

Nach guten Frühstück rollten Gerhard, Sven und Oli zum Start. Dort trafen sie noch Christoph von der ASG Hockenheim. Leicht nervös standen die 3 Piraten nun im Startfeld von 4000 Startern - es war etwas kühl aber dennoch TOP Wetter. Laut Wetterbericht sollte es auch halten bis sie ins Ziel kommen.

Der Startschuss viel pünktlich und die Masse bewegte sich. Wahnsinn dieser Start, auf die Abfahrt Richtung Ötz muss man wie immer sehr aufpassen da alle sehr motiviert waren. Dann ging es schon das Kühtai hoch, viele der Teilnehmer fuhren sehr schnell an den 3 Piraten vorbei, diese wollten sich aber das Rennen etwas einteilten, sie hatten die Jahre zuvor da so ihre Erfahrungen gemacht. Der Brenner wurde dann auch noch in angemessenem Tempo gefahren. Nun kam der Jaufen, hier trennte es sich langsam aber sicher, hier fuhren die 3 dann doch schon am Anschlag. Nun sollte bei richtig heissen Temperaturen noch der letzte Anstieg folgen – das Timmelsjoch – der Schafrichter am heutigen Tag, gut 30 km und 1700 Höhenmeter die einem alles abverlangten. Die letzten Kilometer am Timmelsjoch waren dann nur durch absoluten Willen zu bezwingen, doch auch das meisterten unsere 3 Jungs. Es folgte nun noch ein kleiner Gegenanstieg an der Mautstation und dann hieß es nur noch abwärts, aber auch nicht mit zu viel Risiko.

Wie immer war die Zieleinfahrt erlösend und Wahnsinn zu gleich. Gerhard war der erste der 3 mit einer Hammer Zeit unter 10 Stunden, kurz danach folgte Oli mit etwas über 10 Stunden und dann kam auch schon kurz danach Sven ins Ziel mit ein super Zeit.

Im Ziel waren sich alle einig, dieser Marathon ist unmenschlich, aber alle fuhren ihr bestes Ergebnis ein.

In diesem Zuge ein großes Dankeschön an unsere Familien die uns immer super unterstützt haben. Auch an Julian unseren Trainer der uns wieder auf den Tag fit gemacht hat, Dankeschön. Trotz aller Plackerei sind sich die 3 sicher das man sie nächstes Jahr hier wieder trifft wenn sie Flagge zeigen.